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Was ist eigentlich Greige? Die Trendfarbe im Überblick...

Was ist eigentlich Greige? Die Trendfarbe im Überblick...

In monochromen Farbwelten oder als Gegengewicht zu knalligen Trendfarben bildet sie einen hervorragenden Kombipartner für viele Einrichtungsstile. Aber was verbirgt sich eigentlich hinter Greige? Der Farbton mit dem Namen, den man kaum aussprechen kann, ist in diesem Jahr so aktuell wie nie zuvor.

Wir haben für Sie zusammengestellt, aus welchen Grundfarben Greige besteht und wie Sie den zurückhaltenden Trendfarbton in Ihren vier Wänden am besten in Szene setzen.

Greige: Im Spannungsfeld zwischen Grau und Beige

Da jeder Mensch Farben und ihre Wirkung geringfügig anders wahrnimmt, sehen die einen eher Grau, die anderen eher Beige: Und genau zwischen diesen beiden Farben bewegt sich Greige – abhängig von den Lichtverhältnissen ist er mal grau, mal beige, mal kühler, mal wärmer. Mitunter wird er sogar als „Nichtfarbton“ bezeichnet, da er weder eindeutig grau noch eindeutig beige ist.

Weil Greige einen etwas höheren Beige-Anteil enthält als die ebenfalls sehr beliebte Farbe Taupe, wirkt Greige etwas wärmer als andere Mischtöne mit Grauanteilen. Den „einen“ Greige-Ton, den man mit einer RAL-Farbkarte identifizieren kann, gibt es jedoch nicht: Die meisten Hersteller von Farben und Möbeln nutzen ein Spektrum von mehreren Farbnuancen, die unter der Bezeichnung Greige geführt werden – einige reichen dabei eher ins Grau, andere ins Beige, wieder andere haben Anteile von Grün oder Rosa.

  • Mischfarbe aus Grau und Beige
  • Warme Farbnuance aufgrund eines höheren Beige-Anteils
  • Nicht immer eindeutig als „Greige“ erkennbar, daher auch als „Nichtfarbton“ bezeichnet

Ein alter Bekannter: Die Ursprünge des Greige-Trends

Erstmals aufgetaucht ist die Bezeichnung Greige um das Jahr 2010. Damals wurde Greige als neue Modefarbe gekürt, nachdem Chanel einen Nagellack im Nude-Ton mit der Bezeichnung „No. 505 Particulière“ vorgestellt hatte. Ausgehend von Kosmetik und Mode fand der Farbton, der schnell den Namen „Greige“ erhielt, auch seinen Weg ins Einrichtungsdesign.

Im Wohndesign tat sich Greige als Alleskönner hervor: Die Farbe passt sich leicht an das gesamte Spektrum neutraler Farbtöne an und verleiht Räumen selbst in einer dunkleren Tönung keine Schwere. Seit Greige 2016 vor allem in der Modewelt ein neues Hoch erlebte, kommt an der Trendfarbe niemand mehr vorbei. Der Zauber an dieser „Nichtfarbe“, die weder Grau noch Beige ist, liegt wohl in ihrer Wandelbarkeit.

  • 2010: Greige wird durch Chanel-Nagellack zur Trendfarbe
  • 2016: Greige erobert die Modewelt neu
  • 2018: Greige ist fester Bestandteil des Wohndesigns geworden

Zu welchem Einrichtungsstil passt Greige am besten?

Obwohl Grau oft Langeweile und Unscheinbarkeit nachgesagt werden, kann Greige sich schon seit einigen Jahren in der Welt der Einrichtung behaupten und spielt auch in den Möbeltrends des Jahres eine wichtige Rolle. Das Geheimnis dahinter ist der warme Grundton, der durch den hohen Beige-Anteil entsteht – Greige kann sowohl lässig, modern und cool erscheinen als auch einladend und gemütlich. Die Wirkung der Farbe hängt davon ab, in welchem Stil die Wohnräume eingerichtet sind, wie dominant der Farbton verwendet wird und welche Farben eingesetzt werden, um das Greige zu unterstützen oder zu kontrastieren.

Ein klassischer Einrichtungsstil, in dem Greige gewissermaßen zu Hause zu sein scheint, ist der nordische Stil: Mit dem wandelbaren Farbton lassen sich sämtliche Wohnräume skandinavisch einrichten, vom gemütlichen Schlafzimmer bis hin zur einladenden Wohnküche. Der typisch monochrome Stil einer skandinavischen Einrichtung transportiert sich über den Mischton zwischen Grau und Beige optimal und passt hervorragend zu den skandinavischen Farbklassikern Weiß, Grau und Blau.

Durch seine einladende Wärme passt Greige auch zu den Trends Hygge und Cocooning – die teilweise sogar skandinavisch inspiriert sind. In Einrichtungsstilen, die eher südlich geprägt sind, beispielsweise dem Kolonialstil oder dem mediterranen Stil, spielt Greige dagegen eher eine Nebenrolle, doch auch hier kann der warme Grauton maßvoll eingesetzt werden.

  • Greige ist wichtiger Bestandteil der aktuellen Möbeltrends
  • Vor allem in skandinavischen Wohnwelten ist Greige zuhause
  • Monochrome Einrichtungsstile profitieren von der Wandelbarkeit des Farbtons


So setzen Sie Greige in Ihren eigenen Räumen in Szene

In seinem zurückhaltenden Nude-Ton lässt sich Greige in den Wohnräumen universell einsetzen: Ob als Wandfarbe oder als Sofa, aber auch in kleinen Details und in Form von Wohnaccessoires lässt sich Greige in den aktuellen Stiltrends unkompliziert umsetzen.

Dass der Farbton so zurückhaltend ist, macht ihn zur optimalen Hintergrundfarbe. Als Wandfarbe, Deckenfarbe oder weicher Teppich auf hochwertigem Parkettboden – Greige bildet auf großen Flächen eine einladende Folie für Möbel, Textilien und Wohnaccessoires. Doch egal ob Sie monochrome Wohnwelten oder kontrastreiche Einrichtungsideen bevorzugen: Greige ist keine Farbe, die alleine stehen sollte.

Verzichten Sie auf Kontraste, kann mit Greige schnell ein kalter oder monotoner Gesamteindruck entstehen. Wird die Farbe jedoch klug mit anderen Farbtönen kombiniert, kann sie ihr gesamtes Potenzial ausspielen. Daher sind Greige auch in Sachen Kombinationsfreude kaum Grenzen gesetzt. Sowohl in monochromen Farbwelten als auch in der Verbindung mit knalligen Farben kann Greige beweisen, dass es ein Allroundtalent ist. Perfekte Kontrastfarben sind beispielsweise ein kräftiges Gelb oder die Trendfarbe Rot, aber auch zarte Pastelltöne wie Rosa, Apricot oder Minze erzeugen mit Greige ein harmonisches Gesamtbild.

5 Farbkombinationen, die ohne Greige langweilig wären

  • Greige + Weiß: Je dunkler Greige wird, desto strahlender lässt sich Weiß dagegensetzen. Insbesondere in einer monochromen Einrichtung sticht Weiß deutlich hervor und zieht den Blick magisch an. Andere Farben braucht diese Kombination nicht, jedoch sollten Sie darauf achten, dass Sie unterschiedliche Abtönungen von Greige verwenden.
  • Greige + Mintgrün: Wo Greige mitunter düster erscheint, steckt Mintgrün voller Energie. In ihrer Gegensätzlichkeit bereichern sich die beiden Farben gegenseitig. Kein Wunder, schließlich finden sich beide Farbtöne auch in der Natur wieder.
  • Greige + Senfgelb: Ähnlich wie Mintgrün bildet auch ein kräftiges Senfgelb einen lebhaften Kontrast zum schlichten Greige. Der grau-beige Farbton wird in dieser Kombination zur Folie, auf dem sich das energiegeladene Gelb voll entfalten kann. Wichtig dabei: Gelb sollte in Maßen und sehr bewusst eingesetzt werden.
  • Greige + Blaugrau: Etwas dezenter und zurückhaltender geht es mit der Kombination von Greige und Blaugrau zu. Weil beide Farben Grautöne enthalten, entsteht ein entspanntes Wohnambiente, das jedoch eher gesetzt als locker-leicht daherkommt.
  • Greige + Altrosa: Nicht zuletzt geht Greige auch mit Pastelltönen wie Altrosa oder Apricot eine nahezu perfekte Partnerschaft ein. Um ein harmonisches Verhältnis zwischen den Farben zu erhalten, sollten in erster Linie warme Farbnuancen ausgewählt werden – sie korrespondieren optimal mit dem ebenfalls warmen Greige.


Bildnachweis:
Für alle Bilder gilt: ©Opti

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