Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

Product was successfully added to your shopping cart.
Swipe to the left

Öko-Möbel: Naturmöbel mit Nachhaltigkeitsfaktor

Öko-Möbel: Naturmöbel mit Nachhaltigkeitsfaktor

Je nachdem, ob wir Möbel aus Plastik und synthetischen Materialien oder ökologisch unbedenkliche Bio-Möbel in unseren Wohnräumen platzieren, verraten wir bereits einen Teil unserer Lebenseinstellung. Wer bewusst Öko-Möbel kauft, bricht eine Lanze für den Verzicht auf Schadstoffe – und das schont nicht nur die Umwelt, sondern sorgt auch für ein gesünderes Lebensumfeld.

Möbel aus Massivholz sind bereits ein fester Bestandteil vieler Richtungen der Einrichtungstrends 2018. Jedoch ist natürlich nicht jedes Möbelstück, das aus Massivholz gefertigt wurde, auch automatisch ökologisch nachhaltig. Weil es keine gesetzlich vorgeschriebenen Regelungen für Öko-Möbel gibt, liegt es häufig in der Eigenverantwortung der Käufer, sich bei den Herstellern über die verwendeten Materialien und Herstellungsprozesse zu informieren. Hier verraten wir Ihnen, woran Sie Öko-Möbel erkennen und welche Vorteile diese gegenüber Möbeln vom Fließband haben.

Möbel aus ökologischer Herstellung

Hinter dem Label „Öko-Möbel“ stehen Einrichtungsgegenstände, die einerseits aus natürlichen Materialien bestehen, andererseits aber auch in ihrer Herstellungsweise ökologisch wertvoll beziehungsweise nachhaltig sind. Für die Möbeldesigner bedeutet das, auf synthetische Materialien und schafstoffhaltige, giftige Prozesse zu verzichten und stattdessen nach neuen Lösungen für Oberflächen, Polsterungen oder Unterkonstruktionen zu suchen.

Langweilig sind ökologisch hergestellte Möbel deshalb noch lange nicht: Wer bei Öko-Möbeln immer noch an den biederen Charme von kratziger Wolle oder lieblos zusammengezimmerten Holzstücken denkt, hat den aktuellen Öko-Trend noch nicht entdeckt, der nicht nur das Wohndesign, sondern auch andere Lebensbereiche durchdringt. Denn Designer wie auch namhafte Möbelhersteller legen heute großen Wert darauf, Möbel nicht nur nachhaltig zu produzieren, sondern auch in Sachen Design am Puls der Zeit zu bleiben.

Auf diese Weise entstehen anspruchsvoll designte Möbelstücke mit Nachhaltigkeitsfaktor: Ihre Herstellung erfordert wenig Energie, sie sind recycelbar und binden zudem Kohlenstoffdioxid im Holz – das wiederum wirkt dem Treibhauseffekt entgegen.

Möbel für ein reines ökologisches Gewissen

Um sich als Öko-Möbel beziehungsweise Bio-Möbel zu qualifizieren, müssen Einrichtungsgegenstände aus nachwachsenden, kontrolliert abgebauten Rohstoffen bestehen und dürfen durch ihre Produktion nicht die Umwelt belasten. Das passt dazu, dass Themen wie Klima- und Umweltschutz längst in aller Munde sind und sich auch auf ganz alltägliche Lebensbereiche auswirken. Schließlich sind die Ressourcen, die Mutter Erde auf natürlichem Wege herstellen kann, nahezu jedes Jahr schneller aufgebraucht, während gleichzeitig mehr und mehr Wegwerfprodukte aus ökologisch fraglichen Materialien hergestellt werden.

Der Verzicht auf Schadstoffe hat aber nicht nur aus ökologischer Sicht Vorteile: Auch im Alltag können sich Naturmöbel in aktuellen, anspruchsvollen Designs mit Leichtigkeit gegen Möbel von der industriellen Stange durchsetzen. Weil das Holz naturbelassen verarbeitet

verarbeitetwird, fördern Schränke, Tische und Sitzmöbel mit Öko-Flair eine umweltbewusste Einstellung zum Wohnen.

  • Möbel aus Naturholz stehen für eine ökologische Lebenseinstellung
  • Nachhaltige Herstellungsverfahren verzichten auf synthetische Schadstoffe
  • Öko-Möbel schonen die Umwelt

Gesünder leben mit Möbeln aus naturbelassenem Holz

Werden Möbel aus unbedenklichen Rohstoffen hergestellt, besitzen sie entscheidende Vorteile, die sich auch auf die Gesundheit derer auswirken, die mit den Möbeln leben. Durch nachhaltige Herstellungsverfahren besteht keine Notwendigkeit für synthetische Prozesse: Kleber und andere Schadstoffe, etwa giftige Holzschutzmittel, kommen gar nicht erst zum Einsatz. Auch der Oberflächenschutz wird mit (ebenfalls natürlich hergestelltem) Öl oder Wachs erzeugt. So kann das Möbelstück die positiven Eigenschaften des Naturmaterials Holz übernehmen und diese an das Raumklima weitergeben:

  • Ökologisch hergestellte Möbel aus Massivholz können atmen, weil die Holzporen nicht durch eine undurchlässige Schutzschicht blockiert werden.
  • Vollholzmöbel laden sich nicht elektrostatisch auf.
  • Dank ihrer antibakteriellen Wirkung sind Naturmöbel vor allem für Allergiker, Asthmatiker und Kinder geeignet.
  • Die Poren im Holz reagieren auf Feuchtigkeit, nehmen diese auf und geben sie bei geringer Luftfeuchte wieder an die Umgebung ab.

Öko-Möbel kaufen – ein teurer Spaß?

Nachhaltig hergestellte Möbel – was nach Handarbeit und großem Arbeitsaufwand klingt, ist es häufig auch. Obwohl viele Menschen hohen Wert darauflegen, bewusster und gesünder leben zu wollen, schrecken sie doch vor dem Kauf von Öko-Möbeln zurück. Werden diese nämlich in kleinen Manufakturen von Hand hergestellt und sind nur in einer kleinen Auflage erhältlich, sind sie natürlich deutlich teurer als ähnlich aussehende Möbel aus dem Discounter.

Auf der anderen Seite erhält man mit einem hochwertigen Möbelstück aus ökologisch unbedenklichem Massivholz aber einen Einrichtungsgegenstand, der mit feuchtigkeitsregulierenden und antiallergischen Eigenschaften aufwartet. Auch Kratzer und Gebrauchsspuren verleihen Vollholzmöbeln erst ihren wahren Charakter, während Möbel vom Fließband mit Macken oder Kratzern schnell als „kaputt“ entsorgt und ersetzt werden. Mit der richtigen Oberflächenversiegelung und regelmäßiger Pflege halten Öko-Möbel aus Naturholz dagegen im besten Fall ein Leben lang und lassen sich immer wieder aufarbeiten, sodass sich der vergleichsweise hohe Anschaffungspreis relativiert.

Zudem lassen sich schadstoffarme Vollholzmöbel immer häufiger auch in gängigen Onlineshops finden. Können die Möbel nachhaltig und dennoch günstig hergestellt werden, sinkt auch der Preis für Sitzmöbel, Tische oder Sideboards aus Massivholz.

Diese Tipps sollten Sie beim Kauf von Öko-Möbeln beachten

Weil der Begriff „Öko-Möbel“ nicht geschützt ist, ist nicht überall, wo Öko draufsteht, auch Öko drin. Beim Kauf von Öko-Möbeln sollten daher einige Dinge beachtet werden. Wir haben die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst:

  • Kontrollierte Abholzung: Damit echte Nachhaltigkeit gegeben sein kann, müssen die Rohstoffe, die für Öko-Möbel verwendet werden, aus kontrollierter Produktion stammen. Unkontrolliert abgeholztes Regenwaldholz dagegen schadet dem Ökosystem und sollte nicht für Öko-Möbel verwendet werden.
  • Nachwachsende Rohstoffe: Schadstofffreie Materialien auf pflanzlicher oder tierischer Basis unterstreichen die Nachhaltigkeit. Neben Holz gehören dazu auch Bambus sowie Baum- und Schurwolle. Polster und Füllungen sollten aus Naturprodukten wie Rosshaar, Kokos oder Naturlatex bestehen.
  • Ökologisch und artgerecht: Für Heimtextilien sollten ebenfalls natürliche Materialien verwendet werden. Bedenkenlos sind diese, wenn sie aus ökologischem Anbau beziehungsweise artgerechter Tierhaltung stammen.
  • Gütesiegel: Bislang gibt es keine rechtsverbindlichen Grundlagen für die Herstellung von Öko-Möbeln. Dennoch können verschiedene, anerkannte Gütesiegel bei der Entscheidung für oder wider ein Möbelstück helfen. Dazu zählen etwa der Blaue Engel, das GS-Siegel, das FSC-Siegel sowie die Labels Öko-Control und eco-Institut.

Bildnachweis:

Für alle Bilder gilt: ©Opti Wohnwelt