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Das Messer – Der König der Küchenutensilien

Das Messer – Der König der Küchenutensilien

Jeder, der sich schon einmal genauer mit der Thematik beschäftigt hat, wird erkannt haben: Es gibt gefühlt hunderte Arten von Messern! Vor allem in der Profi-Küche finden die verschiedenen Messer Verwendung, doch auch Zuhause sollten wir ein gewisses Repertoire an Messern griffbereit haben – denn ein Messer, das jegliche Zutaten problemlos schneiden kann, gibt es nicht. In unserem Magazinbeitrag stellen wir Ihnen verschiedene Messer aus dem Online-Sortiment der Opti-Wohnwelt vor, die nützlich für alle passionierten Hobbyköche sind.

Das Allzweckmesser

Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich bei einem Allzweckmesser um einen echten Allrounder. Es ist die Grundlage für jeden, der gerade mit dem Kochen beginnt, und sollte deshalb in jeder Küche zu finden sein, denn es eignet sich für die Verarbeitung fast aller Lebensmittel. Als eine Mischung aus Koch- und Schälmesser ist es zum Beispiel besonders gut zum Schneiden von Zwiebeln und diversem Gemüse. Aber auch Fleisch, Fisch und Wurst lässt sich damit mühelos zerkleinern. Mit einer leicht gebogenen Klinge von 12 bis 20 Zentimetern, einem beidseitigen Schliff und einem ergonomischen Griff ist das Allzweckmesser der ideale Begleiter für den Alltag. Die schmale Spitze des Messers ist zudem gut zum Spicken von Fleisch geeignet. Allerdings stößt das Allzweckmesser durch seine Durchschnittlichkeit auch auf seine Grenzen. Beim Verarbeiten eines großen Stück Fleischs oder dem filigranen Zurechtschneiden von Früchten tut sich das Allzweckmesser schwer. Nahe verwandt ist diese Messerart mit dem etwas kleineren Officemesser und dem altbekannten Spickmesser.

Das Brotmesser

Bestimmte Lebensmittel wie Brot, Baguette, aber auch ein krustiger Braten lässt sich mit glatter Klinge, wie die des Allzweckmessers, kaum zerschneiden. Denn hierfür wird eine grobe Wellenschliffklinge benötigt. Mit einer Länge von über 20 Zentimetern ist das Messer zudem lang genug, um einen großes Laib Brot in gleichmäßige Scheiben zu teilen. Je länger die Klinge ist, desto präziser lassen sich die Backwaren zerteilen. Messer mit einem Wellenschliff sind sehr schwer nachzuschleifen, weshalb die Stahlqualität bei einem Brotmesser überaus wichtig ist. Damit Sie Ihr Brotmesser über Jahre hinweg verwenden können, sollten Sie auf CMV-Stahl als Material zurückgreifen. Noch härter sind japanische Stähle oder Damast.

Das Tournier- oder Schälmesser

Tournieren bedeutet nichts anderes als das Schälen und Zubereiten von Obst oder Gemüse. Typischerweise hat das Tourniermesser eine kurze, gebogene Klinge, die an einen Vogelschnabel erinnert. Für die optimale Schärfe sorgt eine doppelseitig geschliffene Schneide. Durch die gebogene Form ist es mit diesem Messer möglich, runde oder ungleichmäßige Formen zu schneiden. So eignet sich das Tourniermesser gut, um unförmige Kartoffeln zu schälen oder das Kerngehäuse von Apfel und Birne zu entfernen. Übrigens: Das Tourniermesser ist die beste Wahl, wenn es darum geht, kunstvolle Schnitzereien in Früchte und Gemüse zu ritzen. Schälmesser gibt nicht nur in der gebogenen, sondern auch auch in gerader Form und als „Mittelspitz“: Das Schälmesser „Mittelspitz“ zeichnet sich dadurch aus, dass die Klinge auf beiden Seiten spitz zulaufend ist oder eine gerade Unterseite besitzt.

Das Käsemesser

Camembert, Gouda und Parmesan – Käsesorten gibt es unzählig viele. Da die Käsearten sich nicht nur im Geschmack sondern auch in ihrer Form und Konsistenz unterscheiden, gibt es eine ganze Reihe verschiedener Käsemesser. Die drei bekanntesten sind das Weichkäse-, das Hartkäse- und das Schnittkäsemesser. Wie bei allen hier vorgestellten Küchenmessern gibt es auch beim Käsemesser zahlreiche Unter- oder Zwischenformen, wie die Lyra oder das Käsebeil. Wir konzentrieren uns jedoch auf die klassischen drei Vertreter: Das Weichkäsemesser wurde für besonders cremige Käsesorten wie Gorgonzola, Frischkäse und Co konzipiert. Damit der Käse nicht an der Klinge kleben bleibt, sind die Klingen ausgestanzt und besonders dünn. Für Parmesan, Cheddar und Bergkäse wird dagegen das Hartkäsemesser verwendet, das eine besonders dicke sowie kurze Klinge vorweist. Zuletzt sei das Schnittkäsemesser erwähnt, das Gouda, Edamer und mehr mühelos durchschneidet. Ein Kullenschliff verhindert hier das Anhaften des Käses.

Das Ausbeinmesser

Zu den Spezialisten unter den Küchenmessern gehört definitiv das Ausbeinmesser. Es wurde extra dafür konzipiert, ein großes Stück Fleisch zu verarbeiten. Wer also besonders gerne frische Fleischgerichte kocht, sollte über die Anschaffung eines Ausbeinmessers nachdenken. Für alle anderen ist das Allzweckmesser ausreichend. Das Ausbeinmesser gibt es in verschiedenen Ausführungen, nämlich mit starrer oder flexibler Klinge. Das japanische Pendant hat ebenfalls eine spezielle Form und wird als Gukuyo bezeichnet. Am beliebtesten ist das Ausbeinmesser mit schmaler und leicht gebogener Klinge. Dieses löst das Fleisch entlang des Knochens und hilft beim Enthäuten. Da für die Fleischverarbeitung eine sehr scharfe Klinge benötigt wird, sollte das Ausbeinmesser vor jedem Gebrauch mit einem Wetzstahl nachgeschärft werden.

Das Wiegemesser

Für leidenschaftliche Hobbyköche ist auch das Wiegemesser als Teil der Grundausstattung ein Muss. Es ist der Spezialist, wenn es um das Zerkleinern von Kräutern, Gemüse oder sogar Fleisch geht. Zwar greifen heute viele auf den Pürierstab oder den Küchenhäcksler zurück, vergessen dabei aber, dass Aromen besser erhalten bleiben, wenn die Zutaten schonend verarbeitet werden. Außerdem entsteht durch die Verarbeitung mit dem Wiegemesser kein unschöner Gemüse- oder Kräuterbrei. Die heutigen Wiegemesser charakterisiert meist eine Doppelklinge mit einer Länge von 12 bis 25 Zentimeter und zwei oben angebrachten Griffen. Einklingen-Wiegemesser gibt es auch, diese bieten jedoch nur halb so viel Schnittfläche: Durch das Hin- und Herbewegen werden Kräuter und Co schließlich optimal zerkleinert.

Das Gemüsemesser

Da das Allzweckmesser häufig zu groß zum Schneiden von Möhren, Gurken und Tomaten ist, wählen wir hierfür ein kurzes Gemüsemesser. Es wird hauptsächlich zum Vorbereiten und Putzen von Gemüse und Obst verwendet. Das kurze Klingenblatt besitzt klassischerweise einen gewölbten Rücken und eine gerade Schneide. Mit der glatten Haut von Tomate oder Paprika tut sich das Gemüsemesser jedoch schwer. Oftmals wenden wir so viel Kraft auf, dass das Gemüse zerdrückt wird. Um dies zu umgehen, gibt es ein spezielles Tomatenmesser, das mit einem Wellenschliff ausgestattet ist. Da das Tomatenmesser ein Sägemesser ist, muss es beim Schneiden vor- und zurückgezogen werden – Druck wird also kaum ausgeübt.

Das Filiermesser

Das Filiermesser ist ein Muss für alle Fischliebhaber und Angler: Mit der sehr scharfen Schneide und einer schlanken, flexiblen Klinge eignet es sich perfekt, um die Fischgräten vom Filet zu lösen. Das Messer ist nicht nur zum Vorbereiten von Fisch gedacht – durch die flexible, schmale Klinge entfernt es auch Haut und Sehnen bei Fleisch besonders gut. Für die Verwendung dieser Messerart ist es wichtig, dass Ihre Küche mit passendem Schleifwerkzeug ausgestattet ist, denn das Filiermesser sollte bei Gebrauch sehr scharf sein. Ist es dagegen stumpf, muss viel Druck aufgewendet werden und es kommt schnell zu Verletzungen.

Japanische Messer

Unter den Profiköchen erfreuen sich japanische Messer längst größter Beliebtheit. Doch auch immer mehr ambitionierte Hobbyköche greifen gerne auf die japanischen Messer mit beispielloser Schärfe zurück. Das Geheimnis der außergewöhnlichen Schärfe liegt im Material, denn der hochwertige Stahl weist einen extrem hohen Härtegrad auf. Dadurch lassen sich auch sehr empfindliche Lebensmittel präzise zerschneiden. Ein beliebter Vertreter japanischer Messer ist das Santoku, was im Deutschen so viel wie „Das Messer der drei Tugenden“ bedeutet. Als Tugenden werden dabei Fleisch, Fisch und Gemüse bezeichnet. Beim Santoku bildet die stumpfe Oberkante des Messers eine Linie mit dem Griff, die sehr breite Klinge des Messers steht weit unter dem Griff hinaus. Durch seine Eigenschaften eignet es sich perfekt als Allzweckmesser.

Der Messerschärfer

Durch häufigen Gebrauch oder eine lose Aufbewahrung in der Schublade verliert jedes Messer mit der Zeit an Schärfe. Damit wir uns beim Zerkleinern der Zutaten nicht unnötig schwertun, gibt es Messerschärfer, mit denen wir unsere Messer optimal pflegen können. Mittlerweile gibt es auf dem Markt zahlreiche Messerschleifer, die von Wetzstab über Wetzstein bis hin zu Schleifmaschine reichen. Bei den jeweiligen Werkzeugen gibt es zudem weitere Unterscheidungen: Wetzstäbe gibt es aus Keramik sowie Metall und man unterscheidet sie dahingehend, ob sie spanend oder richtend sind. Ein spanender Wetzstab hat eine raue Oberfläche und trägt die Klinge des Messers ab. Richtende Wetzstäbe besitzen eine feine Oberfläche, mit der der äußerste, scharfe Rand der Klinge geschärft wird. Auch beim Wetzstein unterscheidet sich die Oberfläche nach Feinheitsgraden. Besonders schnell und einfach funktioniert das Schärfen mit der Schleifmaschine. Das Messer wird in die Aussparung gelegt und gleichmäßig über die Schärfrollen gezogen – fertig!


Nun haben wir Ihnen einige Klassiker unter den Kochmessern vorgestellt und hoffen, dass wir Ihnen einen guten Überblick verschaffen konnten. Selbstverständlich gibt es noch viele weitere Unterarten der Messer – vor allem die japanische Küche arbeitet mit unzähligen weiteren Messerarten. Wer in Sachen Schneidewerkzeug gerne breit aufgestellt sein möchte, ist übrigens mit einem hochwertigen Messerset aus unserem Sortiment gut bedient. Darin enthalten sind die Klassiker unserer vorgestellten Küchenmesser. Zudem ist im Set meist ein Messerblock enthalten, in dem die scharfen Klingen gut geschützt auf ihren Einsatz warten können.



Bildnachweis:

Titelbild: congerdesign auf Pixabay

Für alle anderen Bilder gilt: ©Opti Wohnwelt

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