Ergonomie am Arbeitsplatz - für gesundes Sitzen und leichtes Lernen

Ergonomie am Arbeitsplatz: Schreibtisch und BürostuhlErgonomie am Arbeitsplatz: Schreibtisch und Bürostuhl

Oktober ist Semesterstart und auch in diesem Jahr zieht es wieder tausende Studenten an die Hochschulen des Landes, wo sie ihren akademischen Weg beschreiten. Gerade in den ersten Semestern bedeutet Studentenleben oft Partys, Kneipentouren und den neuen Studienort erkunden, doch zur ein oder anderen Klausur sollte man doch auftauchen, sonst kommt es kurz vor dem Abschluss zu bösen Überraschungen.

Frau sitzt am Schreibtisch und streckt sichFrau sitzt am Schreibtisch und streckt sich

Wer leicht und mühelos an einem geeigneten Ort lernt, hat es im Hörsaal umso leichter. Bei der Wahl des Arbeitsplatzes sollte deshalb nicht nur die Optik eine Rolle spielen, Ergonomie am Arbeitsplatz sollte ebenso ins Gewicht fallen. Sicherlich lernt es sich an einem ästhetischen Ort umso lieber, doch letztendlich muss der Musterstudent im Zweifelsfall mehrere Stunden über seinen Büchern mit Büffeln verbringen – und dabei sind Verspannungen und Rückenschmerzen oft ungebetene Gäste. Wer ihnen vorbeugen will, sollte darauf achten, seinen Arbeitsplatz ergonomisch zu gestalten. Mit den Tipps unserer Einrichtungsexperten ist das ein Kinderspiel.

Ergonomie am Arbeitsplatz - so einfach geht's!

Bei der Ergonomie geht es um Anpassungsfähigkeit: Das Büromobiliar muss optimal auf Sie und Ihren Körper abgestimmt sein. Deshalb reicht es nicht, irgendeinen Beistelltisch zum Schreibtisch umzufunktionieren. Sowohl Schreibtisch als auch Bürostuhl müssen im Idealfall höhenverstellbar sein, um Ihnen ein gesundes Arbeiten zu ermöglichen.

1. Den Bürostuhl richtig einstellen

Um den Bürostuhl richtig einzustellen, müssen Sie zuerst die richtige Ausgangsposition einnehmen. Dazu setzen Sie sich so auf den Stuhl, dass Sie mit dem Rücken die Stuhllehne berühren. Der Oberkörper ist gerade aufgerichtet und die Füße stehen parallel zueinander. Dabei liegen die Fersen vollständig am Boden auf. Nun können Sie mit der Einstellung der Sitzhöhe beginnen. Sie haben die optimale Höhe erreicht, wenn sich Ober- und Unterschenkel in einem Winkel zwischen 90 und 100 Grad zueinander befinden. Die Füße dürfen dabei nicht den Kontakt zum Boden und der Rücken nicht den Kontakt zur Stuhllehne verlieren. Unser Profitipp: Setzen Sie auf einen Schreibtischstuhl, bei dem sich der Widerstand und die Neigung der Rückenlehne flexibel an Ihre Sitzposition anpassen - denn mobiles Sitzen sorgt dafür, dass wir nicht in einer Position erstarren.

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Ein brauner, dick gepolsterter Schreibtischstuhl vor einem Schreibtisch aus Holz.

2. Den Schreibtisch richtig einstellen

Die zweite Komponente, um einen ergonomischen Arbeitsplatz zu schaffen, ist die richtige Einstellung des Schreibtisches. Ist der Tisch falsch eingestellt, sind automatisch Fehlhaltungen die Folge, die zu Verspannungen und Schmerzen führen. Wenn der Tisch zu niedrig eingestellt ist, arbeiten Sie in gebückter Haltung, ist er zu hoch eingestellt, ziehen sie wie von selbst die Schultern nach oben. Um diese anstrengenden Positionen zu vermeiden, setzen Sie sich wie oben beschrieben auf Ihren Schreibtischstuhl. Rücken Sie nun so nah an den Tisch heran, dass ihre Hände in „Arbeitsposition“ auf der Tastatur aufliegen. Die Position der Arme sollte analog zu den Beinen so sein, dass ein rechter Winkel zwischen Ober- und Unterarm entsteht. Wichtig ist, dass die Schultern entspannt herabhängen und der Rücken gerade ist.

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3. Monitor, Maus, Tastatur - die richtige Platzierung wählen

Für mehr Ergonomie am Arbeitsplatz ist auch das Zusammenspiel zwischen Bildschirm, Tastatur und Maus entscheidend.

  • Die Tastatur sollte so platziert werden, dass Ihre Handballen in der Ausgangsposition auf dem Schreibtisch aufliegen können.
  • Die Maus sollte unmittelbar neben der Tastatur liegen. Müssen Sie Ihren Arm weit ausstrecken, um sie zu erreichen, befindet sie sich zu weit weg.
  • Ihren PC-Bildschirm sollten Sie in einem Abstand von ca. 70 cm zu Ihrem Gesicht aufstellen. Er sollte außerdem so eingestellt sein, dass die erste Zeile sich etwa auf Augenhöhe befindet. Gerade unter Studenten ist heutzutage das Arbeiten mit Laptop und Tablet beliebt, da sie sich leicht in die Uni mitnehmen lassen. Diese Geräte lassen sich natürlich nicht so einfach verstellen. Ein Bildschirmhalter oder ein entsprechender Aufsatz für den Schreibtisch kann hierbei Abhilfe schaffen.

4. Ergonomie beim Gaming

Ergonomische Möbel im Gaming-Bereich spielen eine entscheidende Rolle für Komfort und Gesundheit während langer Spielsitzungen. Diese Möbel sind speziell entworfen, um die Körperhaltung zu verbessern, die Belastung der Muskeln zu minimieren und langfristige gesundheitliche Probleme zu verhindern. Ein ergonomischer Gaming-Stuhl bietet eine optimierte Sitzposition, unterstützt den Rücken und reduziert Ermüdung durch gut gepolsterte Armlehnen und verstellbare Rückenlehnen. Ebenso sollte der Gaming-Tisch richtig ausewählt werden, um genügend Platz für das richtige Gaming-Equipment zu bieten.

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Ordnung für leichtes Lernen schaffen!

Es lernt sich besser in einem aufgeräumten und organisierten Umfeld. Daher sind Regale neben dem Arbeitsbereich essenziell, um Unterlagen einfach verstauen zu können. Und auch kleine Studentenzimmer profitieren von zusätzlichem Stauraum durch Schlafsofas. Entdecken Sie in unserem Magazinbeitrag, wie Sie Ihr kleines Studentenzimmer außerdem optimal einrichten.

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